Finally Luang Prabang
Stadt der Koenige der Moenche und vorallem unglaublich ruhig
13.07.2010 - 31.07.2010
28 °C
[...] Eine entzueckende kleine Stadt [...] Die Lage des Ortes ist aussergewoehnlich choen. Berge [...] saeumen den Mekong und formen eine Art rundes Tal oder Amphitheater [...] Ein lieblicher Anblick, der mich an die Seenlandschaften von Como und Genf erinnert. Waere da nicht die unaufhoerlich sengende tropische Sonne [...] waere der Ort ein kleines Paradies.
Bis auf die tropische Hitze (ist halt Regenzeit) haette ich es nicht besser beschreiben koennen, aktuell sitze ich im neuen Guesthouse und warte das der seit gestern Nacht andauernde Regen mal aufhoert, dicke Tropfen duenne Tropfen ihr wisst ja.... . Henri Monhout schrieb diese Zeilen im Jahre 1861 am 25 . July nieder als er als erster Europaer Luang Prabang das erreichte. Historisch bekannt wurde der Gute als Entdecker des Tempels Angkor Vat in Cambodia. Sein Grab kann man 4 km oestlich von hier begutachten. Seine letzten Worte die er schrieb waren "Liber Gott steh mir bei und erloese ich" als er im Dchungel unweit von hier zugrunde ging. Hoffen wir mal das das nicht meine letzten Worte sind.
Bin ich also in Luang Prabang. Die 8 1\2 StundenBusfahrt wurden penibel eingehalten und die Verspaetung um Gottes Willen nicht unterschritten. So schaffte ich es erst gegen Acht in meinem rausgesuchten Guesthouse einzulaufe. "Sysomphone Guesthouse" war eines der ersten Gaestehaeuser seit der Oeffnung Laos fuer den Tourismus, wovon auch die 4 dicken Fototalben mit Passfotos zeugen die der Besitzer angelegt hat. Recht spassig da mal drin rumzublaettern, nen Haufen Deutscher hatte er auch als Besuch gehabt. Meins hab ich dann auch gleich mal hinterlassen. Der Gute war dann auch gleich Schuld das ich am selben Tag nicht mehr in die Stadt kam. Zur Begruessung hat er mir die Reste des Familienessens aufgetischt (die waren grad fertig als ich kam). Sebastian ein Franzose der in Barce lebt hat sich noch dazugesellt und dann hat der Besitzer uns mit hochprozentigen (60) LaoLao einbalsamiert. Das zeug war super gebrannt (geschmacklich top) hatte aber ordentlich Zunder, nach 4en klimperten mir schon schoen die Aeuglein ;-), nur keine Schwaeche zeigen , um mich zu revanchieren habe ich dann meine letzten Tropfen guten Brandys auf den Tisch gestellt...fand er gut aber zu schwach....sind halt keine 60.
NuNu gesternm hab ich dann doch tatsaechlich mal schoen Tourimaessig unterwegs die Stadt erkundet, so richtig mit Programm und so... ! NaJa eigentlich war nur der aeltesten und angeblich schoensten Tempel (whatever) auf dem Programm und der Rest...der Weg ist das Ziel. Gelegen war er an der Spitze der Halbinsel zwischen Mekong und Nam Khan. Halbe Stunde Fussmarsch der malerischen Uferpromenade entlang auf die Halbinsel taten sich erfreuliche Aenderungen gegenueber VangVieng auf. Begegnete hauptsaechlich komplett in Oragnge gekleideten Moenchen (ueber 2000 gibts hier) die wie an einer Perlenschnur alle Nasenlang mir entgegen kamen und wichtiger die Touris die mir entgegenkamen sind nicht gleich Volltrunken, kannte ich schon gar nicht mehr nach Vang Vieng. Alles in allem ein wunderbar ruhiges Ambiente ihr ...ganz wie ich ne. Kurz vorm Ziel hab ich mich ablenken lassen, neugierig geworden durch einen ausgetretenen Pfad mitten durch dichtwachsende exotische Palmengestruepper. Mut zusammen genommen und mal runtergewatscht stand ich direkt am Nam Khan und dachte Sackgasse. Wollt grad schon umdrehen. Als hinter mir ne Gruppe junger Englaender auftauchte und vor mir ein Langboot angeschippert kam mit nem alten sonnengegerbten Fuehrer der uns anbot mal nen Blick in das Dorf drueben zu werfen. Dort kann man wohl die zuschauen wie die hier verbreiteten Baumwoll und Seidentextilien gewebt werden und noch besser ne kleine Mekonglaolao Schnapsdestille bei der arbeit zuschauen. Abgemacht, rueber gingsm, die Englaender kamen auch mit. War ganz interressant aber dann doch nicht so spektakulaer. Besser fand ich dann den Faehrmann als er mich einlud den gebrannten in seiner Bamboobar , wirklich nur ne Huette am Zussamenfluss von Mekong und Nam Khan, zu probieren. Daas hat mir natuerlich wiedferrum gut gefallen. Der erste ging auf ihn, ich noch 2 gegeben und ein BeerLao schnabuliert (nen kleines nur!), mental gestaerkt gings dann zurueck ueber den Fluss ( die Englaender waren vor der Bar weg zur Bruecke wandern...gaehn) und ab ins Vat. Will euch nicht zuschmeissen mit goldbehangenen Kloesterntueneff hier nur mal ein paar Bilder:







Danach gabs zur Staerkung erstmal OrLam, nen lokalen Eintopf aus LuangPrabang und den ersten leckeren Gin gut praesentiert in einem angemessen grossen Glas lecker lecker, beides Essen und Gin ;-), allerdings in nem Restaurant, nicht meine geplante Preisklasse (10euro immer noch guenstig fuer europa...), wat solls:

Danach gings noch dem Sunset entgegen 329 Stufen hoch hinaus ueber LuangPrabang auf eine Tempelanlage ThatChompi mit phenomaenaler Aussicht. Der Legende nach soll hier ein Moench mal einen Schatz gefunden haben und die gierigen Bewohner haben ihm den Schatz weggenommen und dann eingemauert. Zur Beruhigung der Geister (ist wohl einiges passiert) ordnete der damalige Koenig an einen Tempel dahin zu setzen, hier LuangPrabang von oben leider ging die Panorameaufnahme nicht hochzuladen,das letzte ist beim uebersetzen mit den englaendern und noch ein paar bilder von der Uferpromenade:









In diesem Sinne ich muss wohl heut nochmal Tourimaessig in LuangPrabang weiter machen bis der Regen aufhoert. eigentlich war geplant mit Sebastian an einen der Wasserfaelle mit dem tukTuk zu gehen und dort ein bisschen die beine in den natuerliche Pools baumeln yulassen. Egal, ich bleib eh 2 Tage laenger hier als geplant, die Bootstour in die Hoehlen gibts auch noch und eine Trekkinggecshichte zu einem der Hmongdoerfern mit Uebernachtung dort und Abendessen mit den Jungs vorort. Wir hoeren .
Eingestellt von arni 24.07.2010 17:37 Archiviert in Laos Tagged blogsherpa







